Schreiben von multikultureller Repräsentation
99,00 €
Im United States Census von 2020 gaben 10 Prozent der amerikanischen Bevölkerung an, sich als „multi-racial“ zu identifizieren. Auch wenn ähnliche Statistiken im deutschsprachigen Raum fehlen, so ist davon auszugehen, dass hierzulande die multikulturelle Bevölkerung ebenfalls wächst. Damit gemeint sind: Menschen, die sich nicht als nur als weiß oder Schwarz sehen, oder die Eltern haben, die aus zwei verschiedenen Nationen kommen.
Obwohl immer mehr Leute unter diesen Dachbegriff fallen, werden sie immer noch selten in deutschsprachigen Romanen repräsentiert und manchmal selbst dann vergessen, wenn Autor*innen sich schon teilweise zu anti-rassistischem Schreiben fortgebildet haben. Dieser Workshop möchte Abhilfe schaffen!
In mehreren Stunden versuchen wir uns theoretisch und mit Schreibübungen dem Thema anzunähern und zu klären:
Was bedeuten Begriffe wie multikulturell, binational, oder das aus dem Englischen entlehnte Wort „mixed“?
Welche verschiedenen Selbstbezeichnungen werden zurzeit im deutschsprachigen Raum verhandelt?
Einblick in Mediengeschichte: Welche rassistischen Stereotype sind gegenüber Menschen multikultureller Herkunft entstanden, und wie geht es besser?
Ziel des Kurses ist es, Nichtbetroffenen Grundwissen zu geben und Betroffene zu inspirieren, ihre eigene Multikulturalität mutiger in den eigenen Texten auszudrücken.
Dozent*in: Nora Bendzko
Termin: verschoben, neuer Termin wird noch bekannt gegeben
Uhrzeit: –
Zielgruppe: Alle, die einen offeneren Zugang zu (der eigenen) Kulturalität in ihren Texten finden möchten. Grundwissen zu bestimmten anti-rassistischen Begriffen ist hilfreich, aber nicht zwingend nötig.
Teilnehmendenzahl: 10-20 Personen
Ort: Online, via Zoom
Kontakt: E-Mail oder Formular ↓